Dienstag, 6. August 2024

2 Tage in Venedig


 Werbung (nicht bezahlt und nicht beauftragt)
Dieser Beitrag wurde erstmals 2022 veröffentlicht.

In unserem Gardasee Urlaub sind wir 2 Tage nach Venedig gefahren, und es war richtig schön. Ich hatte es mir wesentlich überfüllter vorgestellt und war positiv überrascht. Eine Übernachtung sollte schon dabei sein, da abends in Venedig eine ganz besondere Stimmung herrscht, ganz besonderes Licht und vor allem die Tagestouristen weg sind. Wir waren übrigens im Juli in Venedig.

Hier einige Tipps für den Aufenthalt und was uns so gefallen hat.

- Anfahrt

Wir sind vom Gardasee aus mit dem Auto nach Venedig gefahren. Geparkt haben wir im Parkhaus auf der vorgelagerten Insel Tronchetto. Dank Google Maps und auch der Beschilderung ist es kein Problem dorthin zu gelangen. Das Parkhaus ist riesig und eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig, da es wohl noch nie vollständig belegt war. Pro Tag 21 Euro, mir kam es sehr sicher vor (bewacht). Von Tronchetto aus kann man problemlos mit dem Traghetto Linie 2 nach Venedig auf dem Wasserweg fahren. Tipp: Nehmt die Route durch den Canale Grande (dauert länger, aber man hat schon eine kleine Rundfahrt mit dabei). Da die Haltestelle auf Tronchetto die erste Haltestelle ist, bekommt man auch problemlos einen Sitzplatz.




-Übernachtung

Auch bezüglich der Übernachtung war ich positiv überrascht. In Venedig gibt es massenhaft Hotels, große und kleine. Wir hatten uns für ein kleines Boutique Hotel entschieden, preislich konnte man echt nichts sagen, sehr freundliches Personal, trendige Zimmer, gutes Frühstück draussen an einem kleinen Platz. Das Hotel Locanda Fiorita liegt im Stadtteil San Marco, von dort konnte man alles zu Fuß erreichen.





Dass man, wenn man in Venedig ist, den Markusplatz, die Rialtobrücke,  die Seufzerbrücke anschaut, ist selbstverständlich. 

Wir sind aber auch die meiste Zeit einfach durch die kleinen Gassen geschlendert, über die tausend Brücken und konnten uns an den Häusern, den Gondeln nicht sattsehen. 





Was ich sonst noch so empfehlen kann:

- das Luxuskaufhaus Fondaco dei Tedeschi anschauen (man muss ja nix kaufen). Ausserdem gibt es eine Dachterrasse auf dem Palazzo, von der man einen wunderschönen Blick über Venedig hat. Man muss sich vorher online anmelden, es gibt Zeitslots, klappt aber richtig gut und es ist kostenlos.





-ein Eis essen in der Gelatoteca Suso (sehr instagramable)




-Abendessen an einem kleinen Kanal

Wenn man tagsüber rumschlendert, Ausschau halten nach Ristorantes für das Abendessen und gleich dort reservieren. Wir hatten an einem kleinen Kanal reserviert, das Essen war natürlich teuer, ganz gut, aber das Besondere war die Stimmung. Es war alles richtig klischeehaft, Prosecco, Pasta, Kanal, Gondeln, die vorbeifahren. Und dann kam da doch tatsächlich noch eine Gondel vorbei, deren Gondoliere gesungen hat. Wir haben Tränen gelacht, ich kam mir vor wie in Disneyland (wobei ich da noch nie war).


-die blaue Stunde ausnützen

Das Licht ist so besonders abends, es herrscht eine ganz besondere Stimmung am Abend in Venedig




-Gondelwerft Squero San Trovaso

Die Gondelwerft Squero San Trovaso ist die bekannteste noch existierende Gondelwerft. Sie liegt an einem kleinen Kanal, direkt gegenüber ist eine kleine Bar (al Squero). Dort gibt es hervorragende Kleinigkeiten zum Essen. Also sich einen Teller mit Leckerbissen in der Bar holen, auf die Mauer setzen und den Arbeitern in der Gondelwerft zuschauen.





- Banksy in Venedig anschauen



-die Stadtteile San Polo und Dorsoduro erkunden






Freitag, 2. August 2024

Schokoladen-Tarte mit Heidelbeeren und Aprikosen



(unbezahlte und unbeauftragte Werbung)


Das Rezept habe ich auf dem Blog von Liebesbotschaft gefunden und etwas abgeändert.
Die Schokoladen-Tarte schmeckt supergut, allerdings ist sie auch sehr gehaltvoll und ich rate dazu, immer nur sehr schmale Stücke zu servieren.


Zutaten:

  • 200g Mehl
  • 25g Kakao
  • 75g Puderzucker
  • 125g Butter
  • 3 Eigelb
  • 300g Zartbitterschokolade
  • 60g Butter
  • 300g Creme fraiche
  • Heidelbeeren
  • kleine Plattaprikosen




Mehl, Kakao, Puderzucker, Butter und Eigelb zu einem Teig kneten. Backofen auf 200 Grad vorheizen.  Tarte-Form fetten und die Form mit dem Teig auskleiden. 10 Minuten backen.
Die Schokolade mit der Butter schmelzen. Creme fraiche erhitzen und cremig rühren. Dann die Creme fraiche mit der Schokoladenmasse verrühren. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Danach die Masse auf dem vorgebackenen Boden verteilen. 
Die Plattpfirsiche in Spalten schneiden und am Rand der Schokomasse belegen, die Heidelbeeren innen auf der Masse verteilen. Danach 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen.




Freitag, 26. Juli 2024

Burrata mit Pfifferlingen auf Salat


 

Zutaten:

  • 4 Scheiben Ciabatta
  • Olivenöl
  • geriebene Muskatnuss
  • 400g Pfifferlinge
  • 3 San Marzano Tomaten
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • gemischter Blattsalat z.B. Rucola und Eichblattsalat
  • 3 El Pinienkerne
  • einige Basilikumblätter
  • Burrata (pro Person 1 Burrata ist ziemlich üppig)
  • Weißweinessig
  • Balsamico
  • Zucker


Zubereitung:

Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Ciabatta Scheiben in grobe Stücke schneiden. Mit 3 El Olivenöl und Muskat mischen. Auf dem Blech auf der 2. Schiene von unten im Backofen 7 Minuten rösten. Herausnehmen und abkühlen lassen.
Pfifferlinge putzen und evtl. halbieren. 
Tomaten in Stücke schneiden, mit Salz, Pfeffer und 2 El Olivenöl mischen. 
Salat und Rucola putzen und waschen.
Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett hellbraun rösten.
Basilikumblätter grob schneiden.
Öl, Essig, Balsamico, Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker verrühren.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Pfifferlinge 5 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. In eine Schale geben und mit den Tomaten und Pinienkernen mischen.
Burrata auf einem Teller anrichten. Drumherum zuerst die Salatmischung verteilen, mit der Salatsoße beträufeln. Auf den Salat die Pfifferling-Tomaten-Pinienkernmischung verteilen, mit den Ciabatta-Stücken und dem Basilikum bestreuen. 







Dienstag, 16. Juli 2024

Tipps für einen Urlaub am Gardasee





 Werbung (nicht bezahlt und nicht beauftragt)

Dieser Beitrag wurde erstmals im August 2022 im Blog veröffentlicht.

1. Torri del Benaco

Torri del Benaco ist ein kleiner Ort am Ostufer des Gardasees.  Ich finde, der Ort ist noch nicht so überlaufen, wie viele andere Orte am Lago di Garda. Sucht euch eine Unterkunft am Hang und ihr habt die schönste Aussicht auf den Gardasee inklusive spektakuläre Sonnenuntergänge über dem See.



Was kann man noch machen in Torri?

-die Scaliger Burg inklusive Olivenmuseum und alter Limonaia besuchen




-durch die engen Gassen schlendern und einige nette Geschäfte entdecken


-Aperitivo am kleinen Hafen



-Abendessen in einem der Restaurants am See. Achtung: Reservieren, da sehr voll. Tipp: La Regata, nicht billig, aber alles top. Angefangen von der superfreundlichen Bedienung bis hin zur Superqualität des Essens. Sollte man sich einmal gönnen.






- Spaziergang am See entlang, sehr schöne Skulpturen



2. Monte Baldo

Wenn es zu heiß ist am Gardasee, tut ein Ausflug auf den Monte Baldo gut. Die Seilbahn ist zwar sehr teuer, aber das muss man wohl so akzeptieren. Online Karten sind erhältlich, man steht aber trotzdem in der Schlange. Ohne Online Karten noch länger.

Wenn man dann mal oben ist, tut die frische Luft extrem gut. Man kann wandern, den Gleitschirmfliegern zuschauen und an der Seilbahnstation etwas essen oder trinken oder sich irgendwo auf den zahlreichen Bergwiesen zu einem Picknick hinsetzen.





3. Besuch einer Limonaia in Limone

Wenn ihr Limone besucht, könnt ihr den Weg zur Limonaia nicht verfehlen. Überall sind kleine Kacheln im Boden der Gassen eingelassen, die euch den Weg zur Limonaia zeigen. Belohnt wird man mit wunderschönen Ausblicken über Limone und vielen Infos über Zitronenarten und die Limonaia selbst.






4. Ein Trip nach Verona

Von Torri aus erreicht man Verona in ca. 50 Minuten. Anstatt über die Autobahn zu fahren (langweilig) kann man die Alternativroute über Land wählen. Teilweise fährt man hier durch Landschaften, die durchaus an die Toskana erinnern.

In Verona habe ich mich ein bisschen (wieder) verliebt. Wir sind ohne große Pläne hingefahren und haben uns durch die Stadt treiben lassen. Es gibt viele Geschäfte, auch kleinere, zum Shoppen; die bekannten Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Arena von Verona (hatte ich von früheren Besuchen irgendwie schöner in Erinnerung); die Casa Giulietta (lange Schlangen); Piazza delle Erbe; Castelvecchio etc. Wo es möglich ist, am Besten vorab online Karten besorgen, dann steht man nicht so lange in der Schlange. 

Ausserdem gibt es natürlich viele Ristorantes und Bars. Auch hier am Besten in kleinen Gassen Ausschau halten, dann bekommt man hervorragendes Essen zu normalen Preisen.










5. Mit der Autofähre über den Gardasee fahren

Man kann z.B. von Torri del Benaco mit der Fähre nach Toscolano/Maderno übersetzen. Die Fähre verkehrt alle halbe Stunde. Von Maderno aus fährt man dann die Gardesana Occidental über Limone, nach Riva, weiter nach Torbole, Malcesine etc. bis man wieder in Torri ankommt. Zwischendurch immer wieder in den Orten Stopps einplanen. 


6. Ausflug nach Venedig

Da wir in Venedig 2 Tage verbracht haben, schreibe ich dazu einen extra Beitrag, weil es einfach so viel zu sehen gibt.