Dienstag, 1. September 2026

Südtirol - Pustertal


 Werbung (nicht beauftragt und nicht bezahlt)
Dieser Beitrag wurde erstmals 2024 veröffentlicht. 

Gerne könnt ihr auch meinen Blogpost Südtirol Bruneck- Brixen , den ich vor einigen Jahren veröffentlicht habe, durchlesen, um weitere Tipps zu bekommen.

Wir waren Mitte September 1 Woche in Bruneck (Pustertal). Eigentlich hatten wir noch ganz gutes Wetter erwartet (was wohl auch im September üblich ist), doch leider war es relativ kalt, und zwischendurch hat es auch immer wieder stark geregnet und teilweise in höheren Lagen geschneit. Wir haben uns den Urlaub aber dadurch nicht vermiesen lassen und konnten doch so einiges unternehmen. Hier sind also meine Anregungen: 

1. Bruneck


Die Kleinstadt Bruneck liegt im Pustertal am Fuße des Kronplatz. Wir haben in einer Ferienwohnung sehr zentral gewohnt und konnten dadurch alles in Bruneck zu Fuß erreichen. Bruneck hat eine sehr nette Fußgängerzone mit vielen, teilweise auch wirklich guten Geschäften, die zum Bummeln einlädt. Einige Restaurants und Cafès bieten sich auch an, um gemütlich einen Aperol Spritz zu trinken (der übrigens hier überall nur 5 Euro kostet - bei uns zuhause bekommt man keinen Aperol Spritz unter 10 Euro). Historische Häuser gibts gratis dazu.





 Ausserdem fliesst die Rienz durch Bruneck.


Uneingeschränkt empfehlen kann ich die Enotheque/Restaurant Bernardi. Hier kann man, wenn es das Wetter zulässt, auf einer Terrasse an der Rienz sehr gut essen und trinken und wenn es wettermässig nicht so toll ist, ist auch drinnen sehr nett. Das Essen ist sehr gut und die Weinauswahl super. 



Wer auf  wirklich gute Pizza zu einem fairen Preis Lust hat, ist im Brauhaus Rienz Bräu richtig. Dort gibt es auch zusätzlich deftige Südtirol Küche.


Ausserdem bietet sich noch ein Besuch des Messner Mountain Museum RIPA auf der Burg Bruneck an. 

Hat man eine Gästekarte ist der Eintritt übrigens kostenlos.





Von Bruneck (Reischach) aus, gelangt man mit der Bergbahn auf den Kronplatz. Von dort aus kann man schön Wandern und und ausserdem die beiden architektonisch aussergewöhnlichen Museen MMM Corones und LUMEN (Museum für Bergfotografie) besuchen. Leider war an den für uns in Frage kommenden Tagen am Kronplatz dichter Nebel und Schneegestöber und dann wollten wir die doch ziemlich kostspielige Fahrt hoch auf den Kronplatz nicht unternehmen. 



2. Pragser Wildsee (Lago di Braies)

Ja, der durch Instagram ausgelöste Hype um den Pragser Wildsee dauert an und es ist auch ziemlich voll dort. Aber: der See ist eben wirklich sehr schön, wenn die Sonne scheint, ist die Farbe überwältigend und deshalb wollten wir auch mal hin.

 Gut zu wissen: Der Pragser Wildsee hat inzwischen eine eigene Webseite. Dort sind wirklich sehr professionell alle Infos über den See und die Verkehrsbeschränkungen, Online Reservierungen der Parkplätze etc aufgelistet und die Parktickets müssen über diese Seite gebucht werden, sonst kommt man gar nicht in das Tal. Leider waren wir einen Tag nach dem Ende der Verkehrsbeschränkung dort und man konnte vorher keine Tickets buchen. Wir hatten noch Glück, da wir vormittags hingefahren sind und noch einen Parkplatz ergattert haben, nachmittags sah es katastrophal aus, es war eine megalange Autoschlange vor den Parkplätzen. 

Für uns hat sich der Ausflug an den Lago di Braies absolut gelohnt. Das Wetter war noch gut, die Farbe des Sees beeindruckend und die Wanderung um den See mit den herrlichen Ausblicken sehr schön. 







3. Bozen

Das Wetter in Bozen hat sich schon sehr von dem Wetter in Bruneck unterschieden, deshalb sind wir auch einmal nach Bozen geflüchtet. Bozen ist meine Lieblingsstadt in Südtirol und auch diesmal habe ich es sehr genossen. Durch die Altstadt mit den Lauben schlendern, in einem Café die Sonne geniessen und die Leute beobachten, die Architektur des Museion bestaunen, einen Spaziergang an der Eisack machen, Wein in der Kellerei Bozen mitnehmen.









4. Kloster Neustift (Abbazia di Novacella) 

Ganz in der Nähe von Brixen liegt das Kloster Neustift. Wir haben uns nur Tickets für den Klostergarten gekauft, der ganz zauberhaft ist. Die Klostergebäude kann man von aussen auch anschauen, wenn man hinein will, muss man auch Tickets kaufen.





5. Wanderung zur Lercher Alm

Vom Wanderparkplatz P1 in Oberwielenbach aus, kann man auf die Lercher Alm wandern. Schweisstreibend, weil es die meiste Zeit bergauf geht, aber es lohnt sich. Oben lag tatsächlich schon Schnee, der Wind war ziemlich kalt. Von der Lercher Alm kann man dann weiter im Wiesental wandern und die Bergwelt dort ist schon sehr eindrucksvoll.







Freitag, 28. August 2026

Sizilianische Kalbsröllchen

 



Zutaten:
  • 40g Rosinen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1Bd Petersilie
  • 2Bd Rucola
  • 40g Pinienkerne
  • 60g geriebenerParmesan
  • 3El Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 6 dünne Kalbsschnitzel
  • Holzspiesschen
  • 50g Speckwürfel
  • 1/8 l Rotwein
  • 3El Tomatenmark
  • 1/4l Wasser
  • 500g Tomaten





Zubereitung:

Rosinen in warmen Wasser einweichen. 
Knoblauch schälen und hacken, Petersilie und Rucola waschen und die Stiele entfernen. 
Rosinen, Knoblauch, Petersilie, Rucola, Pinienkerne, Parmesan, Olivenöl, Salz und Pfeffer im Mixer pürieren.
Kalbsschnitzel waschen und trockentupfen, mit der pürierten Masse bestreichen und zu Rouladen aufrollen und mit Holzspiesschen feststecken. 
Speckwürfel in einem Schmortopf im Olivenöl knusprig braten, die Kalbsröllchen zugeben und rundherum anbraten. Rotwein zugiessen, etwas einkochen lassen. Tomatenmark mit Wasser verrühren und zugiessen. Zugedeckt ca. 15 Minuten schmoren lassen. 
Tomaten in Würfel schneiden und zu den Röllchen geben. Weitere 5 Minuten mitschmoren lassen. Sosse mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Zu den Kalbsröllchen passt italienische Pasta, wir hatten Strozzapreti.








Freitag, 21. August 2026

Tarte mit Pflaumen






Zutaten: 

  • 125g Magerquark
  • 75g Zucker
  • 1P Vanillezucker
  • 5El Sonnenblumenöl
  • 4El Milch
  • 250g Mehl
  • 1P Backpulver
  • 600g Pflaumen
  • 100g Sahne
  • 1Ei
  • 25g gemahlene Mandeln
  • 1 El Zucker




Zubereitung:
Quark, Zucker, Vanillezucker, Sonnenblumenöl und Milch verrühren. Mehl und Backpulver zugeben und zu einem glatten Teig verkneten.
Tarteform gut fetten und mit gemahlenen Mandeln ausstreuen. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die Tarteform legen. Pflaumen entsteinen und in Scheiben schneiden. Dann die Pflaumen dachziegelartig auf dem Teig verteilen.
Tarte bei 180 Grad 20 Minuten backen.
Zwischenzeitlich für den Guss Sahne, Ei, gemahlene Mandeln und Zucker gut verrühren.
Nach 20 Minuten den Guss auf die Tarte giessen und weitere 25 Minuten backen.
In der Tarteform auskühlen lassen.




Freitag, 14. August 2026

Spinatquiche





Zutaten:

  • 200g Mehl
  • 100g Butter
  • 1Tl Salz
  • 5El Wasser
  • 500g Blattspinat
  • 1 Zwiebel
  • Olivenöl
  • 250g Tomaten
  • 200g Schafskäse
  • 20g Pinienkerne
  • 1B saure Sahne
  • 2 Eier
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer



Zubereitung:

Mehl, Butter, Salz und Wasser verkneten und in eine gefettete Quicheform oder ein rundes Pizzablech drücken. Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
Zwiebel abziehen und fein würfeln. In Olivenöl andünsten. Spinatblätter von den Stielen streifen, etwas zerrupfen und waschen. Zu den Zwiebeln geben und 5 Minuten im geschlossenen Topf mitdünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. 
Tomaten in Würfel schneiden.
Schafskäse grob zerbröckeln.
Spinat, Tomaten, Schafskäse und Pinienkerne auf dem Boden verteilen. 
Saure Sahne mit den Eiern verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Guß über die Quiche gießen. 
Im Backofen bei 200 Grad ca. 45 Minuten backen.



Dienstag, 11. August 2026

Ein Wochenende in Basel

 

Werbung (nicht bezahlt und nicht beauftragt)

Dieser Beitrag wurde erstmals 2024 veröffentlicht.

Basel ist die drittgrösste Stadt der Schweiz und auf diesem Wochenendtrip habe ich Basel als eine sehr interessante und vor allem junge Stadt kennengelernt.

Hier also ein paar Tipps, was man so alles in Basel anschauen kann.

1. Klassische Sehenswürdigkeiten


Natürlich haben wir uns die klassischen Sehenswürdigkeiten von Basel angeschaut. Das Basler Münster ist eine davon. 



Von der Pfalz (Aussichtsplattform)  hat man eine herrliche Aussicht.


Das Rathaus fällt durch seine rote Farbe auf.



2. Rhein


Der Rhein fliesst durch Basel und was ich besonders schön finde, dass der Fluss hier so selbstverständlich genutzt wird, um die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen. 

Die vielen Treppen am Rheinufer sind immer von Besuchern, Spaziergängern, Sonnenanbetern etc besetzt. 


Ausser den fünf Rheinbrücken besteht noch die Möglichkeit, den Rhein mit Fähren zu überqueren, die  nur durch die Kraft der Strömung angetrieben werden. Eine interessante und ausnahmsweise kostengünstige Erfahrung (2 chf). 


Volkssport Nr. 1 der Basler ist das Rheinschwimmen. Zuerst besorgt man sich einen wasserdichten  Schwimmsack in Form eines Fischs (Basler Erfindung ) der die Kleider trocken hält. Dann steigt man an verschiedenen Orten (auf offizieller Übersichtskarte informieren) in den Rhein und lässt sich mit der Strömung bis zu 3 km rheinabwärts treiben.



An unserem Basel Wochenende fand zufällig auch das alljährliche Floss Festival statt, ein Open Air Festival auf einer schwimmenden Bühne im Rhein. Kostenlos, man kann von der Uferpromenade oder den Brücken zuschauen und zuhören, evtl. etwas trinken und es herrscht eine echt entspannte Stimmung am Abend.


3. Spalenberg


Der Spalenberg hat einiges zu bieten: historische Gässchen, verzierte Altstadthäuser, kleine Geschäfte,Galerien und Delikatessenläden.





4. Street Art 

Street Art haben wir im Steinenbachgässlein 







und im Gerbergässlein bewundert.





5. Werkraum Warteck pp


Industrial Feeling bekommt man in der ehemaligen Brauerei Warteck, in der heute einige Lokale und unterschiedliche kulturelle und kreative Projekte untergebracht sind.








6. Vitra Campus Weil am Rhein


Ganz grosse Empfehlung für alle, die sich für Architektur interessieren und Inspiration für das eigene Zuhause suchen. 








Weil am Rhein liegt nur ca. 15 Minuten von Basel entfernt und wir haben einfach am Abreisetag einen Abstecher auf den Vitra Campus gemacht.