Dienstag, 20. November 2018

DIY - Kleiner Winterwald




Für den kleinen Winterwald benötigt ihr folgendes:

  • silberner Teller
  • Tannenbäume aus Keramik in verschiedenen Grüntönen und Weiß
  • schmale Glasvase
  • Tannenzweig
  • weißer Faden
  • dünner gebogener Zweig






Arrangiert die Tannenbäumchen auf dem Silbertablett. Den dünnen Zweig noch etwas biegen, damit er über den Tannenbäumchen schwebt und dann in die schmale Glasvase stellen. Evtl. mit Wasser oder Steinen befüllen, damit die Vase standfester ist.
Vom Tannenzweig 4 kleine Stücke abschneiden (am besten Spitzen). Diese Tannenstücke mit weißem  Faden an den Zweig binden und über den Tannenbäumchen schweben lassen. 





In der Weihnachtszweig kann man evtl. auch kleine Kugeln oder Zapfen herunterhängen lassen. Im Moment gefällt mir diese minimalistische Ausführung am Besten. 


Dienstag, 13. November 2018

Kleine Geschenkidee




Eine kleine Geschenkidee zum Mitbringen, wenn man eingeladen ist; einfach so, weil man jemanden gerne hat oder als kleines Geburtstagsgeschenk.

Zuerst müsst ihr supergute Cookies backen, in meinem Fall waren das die Cookies mit Schokolade und Cranberries.




Dann füllt ihr diese Cookies in ein Glas mit Deckel. Auf dieses Glas habe ich noch nette Sticker geklebt.







Wenn ihr keine Zeit zum Backen habt, füllt ihr eben gekaufte Cookies ein (aber nur richtig gute!). 







Das Rezept für diese Cookies mit Schokolade und Cranberries findet ihr hier . 




Freitag, 9. November 2018

Maronensuppe und Flammkuchen



Maronensuppe





Zutaten:
  • 150 g geschälte, gekochte, vakuumverpackte Maronen
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Möhre
  • 50 g Butter
  • je 1 Zweig Rosmarin, Thymian und Salbei
  • Meersalz
  • 100 ml Weißwein
  • 50 ml weißer Portwein
  • 500 ml Geflügelfond
  • 300 g Sahne
  • Pfeffer

Zubereitung:

Kastanien grob hacken, Schalotten, Knoblauch und Möhre schälen und würfeln. Gemüse, Kastanien und Kräuterzweige in der Butter anschwitzen und leicht salzen. Mit Weißwein und Portwein ablöschen und um die Hälfte einkochen lassen. Geflügelfond und 250 g Sahne zugießen und um ca. ein Drittel einkochen lassen. Kräuterzweige entfernen, die Suppe mit dem Pürierstab pürieren, mit Pfeffer abschmecken. 50 g Sahne schlagen und einen Klecks auf die Suppe geben. 



Flammkuchen





Zutaten:
  • 250 g Mehl
  • 1/2 P. Trockenhefe
  • Salz
  • 3 El Öl
  • 200 g saure Sahne
  • Pfeffer
  • Thymian
  • 2 Bd. Frühlingszwiebeln
  • 50 g gehackte Walnüsse
  • 80 g Frühstücksspeck
Zubereitung:

Mehl mit Hefe vermischen, danach 150 ml lauwarmes Wasser, 1Tl Salz und das Öl unterrühren.  Den Teig solange kneten, bis er nicht mehr klebt.
Saure Sahne mit Salz, Pfeffer und Thymian verrühren. Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden, Frühstücksspeck würfeln.
Backofen auf 220 Grad vorheizen. Ein Backblech (ich habe ein rundes Pizzablech benutzt) fetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig ausrollen und das Blech damit auslegen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und mit der Saure-Sahne-Mischung bestreichen, mit Frühlingszwiebelringen, gehackten Walnüssen und Frühstücksspeck bestreuen. 
Auf der mittleren Schiene des Ofens ca. 25 Minuten backen.

Dienstag, 6. November 2018

Vom Leben und vom Tod





In den letzten Jahren sind in meinem nahen, familiären Umfeld drei Menschen gestorben. Mal sehr plötzlich und schnell, mal voraussehbar und langsam, mal voraussehbar und schnell.

Egal wie dieser Tod daherkam, es war immer schrecklich und hat mich jedes Mal in einen schockähnlichen Zustand versetzt. Nicht, dass man mir diesen Zustand von aussen so sehr angemerkt hätte, denn ich muss in der Regel für mein Umfeld immer funktionieren. Ich war innerlich so kaputt und zerrissen und jeder Schritt und Atemzug war eine riesige Anstrengung.

Warum trifft uns der Tod so sehr, obwohl wir doch wissen, dass der Tod zum Leben dazugehört? Wir wissen doch, dass das Leben nicht unendlich ist und dass wir alle eines Tages sterben werden.

Ich glaube, der Tod trifft uns mit solcher Wucht, weil wir nicht über den Tod reden. Ich bin ein Mensch, der auch über schlimme Ereignisse, wie den Tod , reden will und muss. Meine Erfahrung ist allerdings, dass die wenigsten Menschen mit mir darüber reden wollen. Wenn ich jemanden davon erzähle, sind die meisten eher peinlich berührt und wissen nicht, was sie sagen sollen. Das nächste Mal machen sie einen großen Bogen um mich oder melden sich nicht mehr. Wollen diese Leute nicht darüber nachdenken, dass uns das allen mal passiert, verdrängen sie die Thematik oder wissen sie einfach nicht, wie sie reagieren sollen?

Und weil die Umwelt so reagiert, sprechen die Meisten nicht über den Tod, da man sonst sehr schnell sozial isoliert ist. Paradox, oder?  Wo man doch in dieser Zeit besonders das Mitgefühl, die Nähe und das Verständnis anderer Menschen braucht.

Meine Einstellung zum Leben und zum Tod wurde durch die letzten Jahre sehr geprägt.


  • Ich versuche jeden schönen Augenblick zu geniessen, und sei er noch so klein und für manche unbedeutend. Auch im Alltag gibt es schöne und wunderbare Momente.

  • Möglichst Nichts aufschieben und nicht auf Jahre hinaus planen. 

  • Reisen, neue Orte entdecken (auch Zuhause) so wie es möglich ist. 

  • Sich an die Verstorbenen in Liebe erinnern, an die schönen Momente, die man mit ihnen verbracht hat. All die Umstände die zu ihrem Tod geführt haben, der Schrecken des Sterbens und alles Negative in eine (gedankliche) Schublade packen und diese schliessen.

  • Ich fände es schön, wenn sich mein Umfeld nach meinem Tod liebevoll an mich erinnert und all die wundervollen Momente, die man zusammen hatte, im Vordergrund stehen. Ich würde nicht wollen, dass andere um mich ewig trauern und traurig sind. 

  • Es ist ein so großes Geschenk, dass wir dieses Leben, das wir haben, leben dürfen und deshalb ist es auch eine Verpflichtung jedes Einzelnen, das Allerbeste daraus zu machen. 
Mir ist bewusst, dass dieser Beitrag sicher nicht von jedem Menschen für gut befunden wird, aber mir  hilft es sehr, meine Gedanken in Worte zu fassen. Und letztlich verarbeite ich dadurch auch all diese Schrecken und Traurigkeit besser. 



Mittwoch, 31. Oktober 2018

Tschüss Oktober





Der Oktober ist sehr schnell vorbeigegangen und aus persönlichen Gründen konnte ich relativ wenig Neues posten. Einige der Beiträge hatte ich schon mal veröffentlicht (sie sind aber noch immer aktuell) und immerhin haben es zwei neue Kuchenrezepte auf den Blog geschafft.


Ihr konntet einen Saftigen Zitronenkuchen und einen Apfel-Buttermilchkuchen mit mir backen. Ausserdem haben wir Kartoffelsuppe und Toskana Geschnetzeltes mit Polentaplätzchen gekocht.





Wir haben zusammen nochmals einen Herbstspaziergang in Tübingen gemacht, Ideen für  Romantische Nachmittage gesammelt, waren herbstlich in den Weinbergen unterwegs und philosophierten über die Ästhetik alter Dinge.





Mal sehen, ob ich im November besser drauf bin und wieder Ideen für neuen Posts haben. Bis dann also.....

Freitag, 26. Oktober 2018

Toskana-Geschnetzeltes mit Polentaplätzchen




Zutaten:

  • 1 l Gemüsebrühe
  • 250 g Polentagrieß
  • 600 g Kalbfleisch aus der Oberschale
  • 10 EL Zitronensaft
  • 600 g braune Champignons
  • Butter 
  • Pfeffer
  • Mehl
  • Sonnenblumenöl
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 Becher Sahne
  • Thymian
  • Majoran
Zubereitung:

1 l Gemüsebrühe aufkochen, Polentagrieß einrieseln lassen und unter ständigem Rühren 3-4 Minuten köcheln lassen. Polenta auf ein Brett 1-2 cm hoch streichen und abkühlen lassen. 





Kalbfleisch schnetzeln und mit Zitronensaft vermischen, ziehen lassen.
Pilze putzen und in Scheiben schneiden. In Butter braten und herausnehmen.


Aus der kalten Polentamasse Plätzchen ausstechen ( z.B. mit einem Glas). Dann in Butter braten und im Backofen warm stellen.



Mariniertes Fleisch salzen, pfeffern und Mehl untermischen. Butter und Öl in der Pfanne erhitzen und das Fleisch darin anbraten. Gemüsebrühe, 4 EL Zitronensaft und Sahne zugeben, mit Salz, Pfeffer, 2 Prisen Zucker, Thymian und Majoran würzen. 5 Minuten köcheln lassen, dann die Pilze zugeben und noch einige Minuten erhitzen.








Dienstag, 23. Oktober 2018

Die Ästhetik alter Dinge




Ein Blogpost über alte Gartengeräte? Das interessiert doch niemanden! Aber vielleicht doch?

Ich hatte vor kurzem die Gelegenheit eine alte Gärtnerei zu besuchen.




Ganz zufällig kam ich daran vorbei und neugierig wie ich bin, habe ich einen Blick hineingeworfen.
Ich, die nicht mal einen eigenen Garten hat, war fasziniert von der Ästhetik der alten Gartengeräte. Von den Holzgriffen, den Eisenklingen, den Drahtkörben.... Nichts aus Plastik oder Alu.







 Mir ist schon klar, dass das ganze Zeug bestimmt ziemlich schwer und nicht so leicht zu bedienen war. Aber wenn es rein um das Aussehen geht, finde ich diese Geräte sehr viel schöner, als die, die man heute so bei Gartenbesitzern findet.




Vielleicht liegt es auch daran, dass ich die Illusion habe, dass diese Gartengeräte noch von Hand und nicht maschinell hergestellt wurden. Und das hat irgendwie was!




Die Fotos sind übrigens im Blühenden Barock Ludwigsburg entstanden. Die alte Gärtnerei findet man im Kräutergarten.


Werbung (nicht bezahlt und nicht beauftragt)

Freitag, 12. Oktober 2018

Kartoffelsuppe



 


Zutaten:
  • 6 Kartoffeln
  • 4 Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Lauch
  • Mehl
  • 2 Liter Gemüsebrühe
  • 4 Saitenwürstchen

Zubereitung:

4 Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln und Lauch in Stücke schneiden und im Mixer pürieren. Die restlichen 2 Kartoffeln in kleine Stücke schneiden. Die pürierte Masse in Öl andünsten, mit Mehl bestäuben und anschließend die Gemüsebrühe aufgießen.



Die Kartoffelstücke zugeben und alles ca. 30 Minuten kochen. Am Schluss die in Stücke geschnittenen Saitenwürstchen zugeben und noch etwas ziehen lassen.








Als kleine Überraschung habe ich an diesem Tag noch Brot in Streifen geschnitten und mit Ziegenfrischkäse bestrichen. Einen Teil der Streifen habe ich mit frischem Pfeffer oder mit Paprika bestreut.



Fertig ist ein Essen für kalte Tage, das so richtig innerlich wärmt.



Dienstag, 9. Oktober 2018

Romantische Nachmittage







Der Sommerurlaub ist bei den Meisten leider vorbei, die spätsommerlichen Tage laden aber noch immer zu Aktivitäten im Freien ein. Ich habe heute 2 Vorschläge für einen romantischen Nachmittag am Wochenende.


1. Ruderboot fahren auf einem See



Sich ganz gemächlich auf einem See rudern lassen (oder selbst rudern), den Schlag der Ruderblätter und der kleinen Wellen hören, die Natur geniessen, den Enten zuschauen.






Entschleunigt und entspannt sehr und man ist danach für ein paar Stunden ein anderer Mensch.

Die Fotos sind auf dem Monrepos-See in Ludwigsburg entstanden. Weitere Fotos von diesem idyllischen Fleckchen Erde seht ihr auch hier. 


2. Zusammen die Aussicht von einem hoch gelegenen Punkt geniessen





Sucht euch ein Ziel aus, an dem ihr die Aussicht über Weinberge, eine Stadt, einen Flusslauf o.ä. habt. Ich schaue gerne von oben auf die Welt unter mir und es verbindet ungemein, wenn man diese atemberaubenden Blicke miteinander teilen kann.








Dann noch Kaffee und Kuchen mitnehmen, sich ein schönes Plätzchen aussuchen und der Nachmittag ist wunderschön.






Diese Fotos sind an der Grabkapelle Württemberg entstanden. Ein sehr romantischer Ort - König Wilhelm I. hat diese Grabkapelle für seine jung verstorbene Ehefrau Katharina erbauen lassen.