Mittwoch, 14. August 2024

Ein paar neue Toskana Tipps


Werbung (nicht bezahlt und nicht beauftragt)

Auch dieses Jahr waren wir wieder in der Toskana. Da wir dorthin regelmässig gehen, will ich nicht jedes Jahr das gleiche berichten. Gerne könnt ihr auch meine Beiträge Toskana- Zauber der Gelassenheit und  Toskana meine alte neue Liebe sowie Florenz  dazu aufrufen. 

Da wir versuchen, jedes Mal auch noch neue Orte zu besuchen und zu erkunden, stelle ich euch also heute meine zusätzlichen Tipps der letzten Jahre vor.

1. Livorno


Livorno kannte ich immer als eher abschreckende Hafenstadt, von der aus die Fähren nach Korsika, Sardinien etc abfahren. 

Livorno hat aber durchaus auch einige schöne und interessante Ecken und ist deshalb auch einen kleinen Ausflug wert. 

-Fortezza Nuova, eine Festungsanlage, die begrünt wurde und schöne Aussichten auf das Kanalareal bietet. Als wir die Anlage besuchten, war es sehr ruhig dort und es gab auch einige Bänke im Schatten. 




-Venezia Nuova, ein bisschen Venedig Feeling, mit ein paar Kanälen und Brücken





-Terrazza Mascagni, ein sehr schöner Platz mit einem besonderen schwarz-weiß karierten Pflaster. Wenn man an der Strandpromenade entlangspaziert, kommt man automatisch an diesen Platz. Von hier aus hat man auch einen schönen Blick aufs Meer.





2. Yachthafen Marina Cala de' Medici in Castiglioncello

Wenn man hier zufällig vorbeikommt, ein schöner Yachthafen mit schönen Fotomotiven.




3. Lavendelfelder

Auch in der Toskana sieht man jetzt immer öfter Lavendelfelder. Auf jeden Fall ein sehr schöner Anblick. Das ist natürlich u.a. auch eine Tourismusidee, mit der man versucht Geld zu verdienen. Wir sind zuerst an einer Lavendellandschaft gelandet, die schön eingezäunt war, Eintritt verlangt wurde plus Vermarktung Lavendelprodukte und Gastronomiezelt. Zu unserem Glück hatte diese Location über die Siestastunden geschlossen, sonst hätten wir eben zähneknirschend Eintritt bezahlt. Wir sind dann enttäuscht weitergefahren und haben dann eine wunderschöne Lavendellandschaft einfach so neben einer Strasse gefunden, ohne Eintritt mit einer lavendelfarbenen Bank (in der Nähe von Santa Luce).





4. Populonia 

In Populonia findet man eine alte Festung mit Festungsturm, gepflasterte Gassen, kleine Geschäfte und einen wunderschöne Aussicht auf das Meer. 





5. Strada del Vino Orcia

Landschaft, ganz viel Landschaft und kleine nette Ortschaften oder Städte dazwischen.



6. Montalcino

Das mittelalterliche Städtchen bietet kleine Gassen, eine Festung, Kirchen und viel Ausblick.





7. Pienza

In dieses kleine Städtchen habe ich mich absolut verliebt. Die Stadt sollte in die ideale Renaissancestadt im 15. Jahrhundert umgestaltet werden und wurde 1996 zur UNESCO Welterbestätte erklärt. Ausserdem gilt Pienza als Hauptstadt des Pecorino und den sollte man auf jeden Fall dort probieren, wenn man schon mal da ist. 








8.Viareggio

Viareggio ist eines der beliebtesten Seebäder in der Toskana. Vor allem Italiener zieht es hierher. Kilometerweit Sonnenschirme und Liegestühle am Strand, eine 2 km lange Promenade mit unzähligen Boutiquen und Geschäften, Ristorantes, Beachclubs etc. Aber auch etliche Jugendstilbauten kann man entdecken. 










9. Besuch eines Weinguts
Einen Besuch eines Weingutes mit Führung und Winetasting sollte man natürlich in der Toskana immer mit einplanen. Die Fotos sind auf Le Mortelle entstanden. Wir haben dort sehr schöne Stunden verbracht.








10. Pisa
Wir hatten ein paar Stunden Zeit in Pisa und haben uns entschieden, den schiefen Turm nicht anzusehen (zu heiß und wir kannten ihn schon). Stattdessen haben wir, obwohl ich Pisa bisher nie sonderlich toll fand, einige schöne Orte in Pisa entdeckt, u.a. auch das letzte Wandgemälde von Keith Haring.








Dienstag, 6. August 2024

2 Tage in Venedig


 Werbung (nicht bezahlt und nicht beauftragt)
Dieser Beitrag wurde erstmals 2022 veröffentlicht.

In unserem Gardasee Urlaub sind wir 2 Tage nach Venedig gefahren, und es war richtig schön. Ich hatte es mir wesentlich überfüllter vorgestellt und war positiv überrascht. Eine Übernachtung sollte schon dabei sein, da abends in Venedig eine ganz besondere Stimmung herrscht, ganz besonderes Licht und vor allem die Tagestouristen weg sind. Wir waren übrigens im Juli in Venedig.

Hier einige Tipps für den Aufenthalt und was uns so gefallen hat.

- Anfahrt

Wir sind vom Gardasee aus mit dem Auto nach Venedig gefahren. Geparkt haben wir im Parkhaus auf der vorgelagerten Insel Tronchetto. Dank Google Maps und auch der Beschilderung ist es kein Problem dorthin zu gelangen. Das Parkhaus ist riesig und eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig, da es wohl noch nie vollständig belegt war. Pro Tag 21 Euro, mir kam es sehr sicher vor (bewacht). Von Tronchetto aus kann man problemlos mit dem Traghetto Linie 2 nach Venedig auf dem Wasserweg fahren. Tipp: Nehmt die Route durch den Canale Grande (dauert länger, aber man hat schon eine kleine Rundfahrt mit dabei). Da die Haltestelle auf Tronchetto die erste Haltestelle ist, bekommt man auch problemlos einen Sitzplatz.




-Übernachtung

Auch bezüglich der Übernachtung war ich positiv überrascht. In Venedig gibt es massenhaft Hotels, große und kleine. Wir hatten uns für ein kleines Boutique Hotel entschieden, preislich konnte man echt nichts sagen, sehr freundliches Personal, trendige Zimmer, gutes Frühstück draussen an einem kleinen Platz. Das Hotel Locanda Fiorita liegt im Stadtteil San Marco, von dort konnte man alles zu Fuß erreichen.





Dass man, wenn man in Venedig ist, den Markusplatz, die Rialtobrücke,  die Seufzerbrücke anschaut, ist selbstverständlich. 

Wir sind aber auch die meiste Zeit einfach durch die kleinen Gassen geschlendert, über die tausend Brücken und konnten uns an den Häusern, den Gondeln nicht sattsehen. 





Was ich sonst noch so empfehlen kann:

- das Luxuskaufhaus Fondaco dei Tedeschi anschauen (man muss ja nix kaufen). Ausserdem gibt es eine Dachterrasse auf dem Palazzo, von der man einen wunderschönen Blick über Venedig hat. Man muss sich vorher online anmelden, es gibt Zeitslots, klappt aber richtig gut und es ist kostenlos.





-ein Eis essen in der Gelatoteca Suso (sehr instagramable)




-Abendessen an einem kleinen Kanal

Wenn man tagsüber rumschlendert, Ausschau halten nach Ristorantes für das Abendessen und gleich dort reservieren. Wir hatten an einem kleinen Kanal reserviert, das Essen war natürlich teuer, ganz gut, aber das Besondere war die Stimmung. Es war alles richtig klischeehaft, Prosecco, Pasta, Kanal, Gondeln, die vorbeifahren. Und dann kam da doch tatsächlich noch eine Gondel vorbei, deren Gondoliere gesungen hat. Wir haben Tränen gelacht, ich kam mir vor wie in Disneyland (wobei ich da noch nie war).


-die blaue Stunde ausnützen

Das Licht ist so besonders abends, es herrscht eine ganz besondere Stimmung am Abend in Venedig




-Gondelwerft Squero San Trovaso

Die Gondelwerft Squero San Trovaso ist die bekannteste noch existierende Gondelwerft. Sie liegt an einem kleinen Kanal, direkt gegenüber ist eine kleine Bar (al Squero). Dort gibt es hervorragende Kleinigkeiten zum Essen. Also sich einen Teller mit Leckerbissen in der Bar holen, auf die Mauer setzen und den Arbeitern in der Gondelwerft zuschauen.





- Banksy in Venedig anschauen



-die Stadtteile San Polo und Dorsoduro erkunden






Freitag, 2. August 2024

Schokoladen-Tarte mit Heidelbeeren und Aprikosen



(unbezahlte und unbeauftragte Werbung)


Das Rezept habe ich auf dem Blog von Liebesbotschaft gefunden und etwas abgeändert.
Die Schokoladen-Tarte schmeckt supergut, allerdings ist sie auch sehr gehaltvoll und ich rate dazu, immer nur sehr schmale Stücke zu servieren.


Zutaten:

  • 200g Mehl
  • 25g Kakao
  • 75g Puderzucker
  • 125g Butter
  • 3 Eigelb
  • 300g Zartbitterschokolade
  • 60g Butter
  • 300g Creme fraiche
  • Heidelbeeren
  • kleine Plattaprikosen




Mehl, Kakao, Puderzucker, Butter und Eigelb zu einem Teig kneten. Backofen auf 200 Grad vorheizen.  Tarte-Form fetten und die Form mit dem Teig auskleiden. 10 Minuten backen.
Die Schokolade mit der Butter schmelzen. Creme fraiche erhitzen und cremig rühren. Dann die Creme fraiche mit der Schokoladenmasse verrühren. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Danach die Masse auf dem vorgebackenen Boden verteilen. 
Die Plattpfirsiche in Spalten schneiden und am Rand der Schokomasse belegen, die Heidelbeeren innen auf der Masse verteilen. Danach 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen.