Freitag, 29. September 2023

Marmor-Chocolate Chips- Kuchen im Glas




Zutaten:

  • 8 hohe Weckgläser (200ml)
  • Butter zum Ausfetten
  • Semmelbrösel zum Ausstreuen
  • 250g Mehl
  • 80g Speisestärke
  • 1/2P Backpulver
  • 100g Zucker
  • Prise Salz
  • 160g Sanella
  • 4 Eier
  • 200ml Milch
  • 1 Bioorange
  • 80 g Zucker
  • 20g Kakao
  • 40g gemahlene Mandeln
  • 4 El Milch
  • 100g Zartbitter Schokolade grob gehackt (z.B. von Dr.Oetker)




Zubereitung:

Backofen auf 175 Grad vorheizen. Gläser mit Butter einfetten und mit Semmelbrösel ausstreuen. 
Mehl, Speisestärke, Backpulver, 100g Zucker, Salz, Sanella, Eier und 200ml Milch zu einem Rührteig verrühren. Schale der Orange abreiben, Orange auspressen. Schale und Orangensaft unterrühren. 
Die Hälfte des Teiges in die Gläser füllen. Anschliessend die grob gehackte Schokolade auf den hellen Teig verteilen.
Den restlichen Teig mit 80g Zucker, Kakao, gemahlene Mandeln und 4 El Milch verrühren. Den dunklen Teig als letzte Schicht in die Gläser füllen. Die Gläser dürfen max. zu 2/3 befüllt werden, da der Teig aufgeht.
Die Gläser auf den Rost 2.Schiene von unten stellen und 35 Minuten backen. 
Zwischenzeitlich die Gummiringe von den Einmachgläsern in kaltes Wasser legen. 
Gläser nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen. Gummiringe jeweils auf einen Deckel legen und die Gläser sofort mit den Deckeln verschliessen (Klammern benutzen). Dann auskühlen lassen.





Wenn man Teig übrig hat (wie ich) oder zu wenig Gläser vorhanden sind, kann man die kleinen Kuchen auch in ofenfesten kleinen Formen backen. 



Dienstag, 5. September 2023

Herbst in Meran (Südtirol) - 6 Tipps

Werbung (nicht bezahlt und nicht beauftragt)

Der Blogbeitrag wurde 2021 erstmals veröffentlicht.

1. Promenaden in Meran

Wer in Meran Urlaub macht, sollte auf jeden Fall mindestens 1 mal den Tappeiner Weg entlanglaufen. Direkt von der Altstadt aus, steigt man über Treppen auf den Tappeiner Weg. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf Meran und das ganze Tal. Sehr beliebter Spazierweg.





Am Ende des Tappeiner Weges befindet sich der Pulverturm, den man besteigen kann. Auch von hier ist die Aussicht bestens.



Ausserdem gibt es noch die Sommerpromenade, die Kurpromenade, die Gilfpromenade und die Winterpromenade sowie die Passerpromenade. Kann man eigentlich alles hintereinander ablaufen, dann hat man schon eine kleine Wanderung gemacht.





2. Algunder Waalweg

Künstlich angelegte Kanäle, die zur Bewässerung von Weinbergen dienen, heißen Waale. Entlang dieser Kanäle sind schmale Wege angelegt, die Waalwege. Wir sind den Algunder Waalweg gelaufen. Herrliche Aussichten auf Weinberge und das Tal.


Zuerst geht es mit einem alten Sessellift direkt von Meran aus nach Dorf Tirol. Für mich eine echte Herausforderung.

Danach sucht man den Algunder Waalweg (am besten mit einer Wander App).






3.  Frühstück im Kuntinos


Wer nicht unbedingt ein Frühstück "Sissi" oder "Franz Josef" will (das ist ein Insiderwitz :)), der ist beim Kuntinos in Meran richtig. Nettes kleines Café und Bar, superfreundliche Bedienung und sehr leckeres Frühstück. 

4. Ausflug nach Kaltern am See und die Kellerei Tramin


Zuerst sind wir in der Nähe des Sees Spazieren gegangen. Ärgerlich ist, dass man nicht wirklich am See laufen kann, sondern immer ein ganzes Stück weit weg. Man sieht den See, aber halt nur von weitem . Zum Ausgleich sind wir dann zum Gretl am See gegangen (kannten wir von einem früheren Urlaub). Dort ist Restaurant, Bar mit Chill Lounge, Strandbad vereint. In der Chill Lounge (draussen) haben wir sehr entspannt eine Kleinigkeit gegessen und einen alkoholfreien Cocktail getrunken. Bedauert haben wir, dass wir keine Badesachen mitgenommen hatten, auf dem Steg hätte man sich noch super sonnen können.





Anschliessend sind wir zur Kellerei Tramin (Catina Tramin) gefahren. Sehr stylisches Gebäude, und der Wein ist auch sehr lecker (wir haben den Lagrein Rot und Rose mitgenommen). 





5. Gärten von Schloss Trauttmansdorff

12 Hektar Gartenfläche, 100 Meter Höhenunterschied, über 80 Gartenlandschaften. Wunderschön angelegt, man benötigt einige Stunden um hier alles anzuschauen. Das Schloss und das Museum hatten wir nicht angeschaut, da a) schönes Wetter und b) Maskenpflicht im Inneren.










6. Wanderung zum Felix Weiher




1 Stunde schweißtreibender Aufstieg lohnt sich, um an den Felix Weiher zu kommen. Sehr ruhig, gechillt, wenig Menschen.





Auch ein Abstecher zu der 5 Minuten entfernten Felix Alm lohnt sich. Dort gibt es hervorragenden Kaiserschmarrn. 



Dienstag, 15. August 2023

Toskana meine alte, neue Liebe

Werbung (nicht bezahlt und nicht beauftragt)

Blogbeitrag wurde erstmals 2021 veröffentlicht.

Wie soll man die Toskana beschreiben? Harmonische Weinlandschaften, malerische Strände an der Etrusker Küste, das Singen der Grillen, Mittelalterstädtchen auf Hügeln, geschichtsträchtige Städte, gutes Essen, bester Wein, viele Olivenbäume, freundliche Menschen (nicht zu freundlich, gerade so die richtige Art von Freundlichkeit).

Ihr merkt schon, das wird nicht so der übliche Reisebericht mit Tipps, den ich hier sonst so schreibe.  Es ist eher eine kleine Liebeserklärung an die Toskana. 

Natürlich sind wir nicht nur auf der faulen Haut gelegen, sondern haben auch einiges unternommen.

Wir haben

  • ganz oft kilometerlange Spaziergänge am Strand gemacht


  • Bolgheri besucht 






  • auf unserem Lieblings-Weingut einige Flaschen Wein gekauft




  •  wunderschöne Sonnenuntergänge in unserer bevorzugten Bar am Hafen genossen


  • meine "never ending love" Stadt Lucca durchschlendert




  • ein bisschen Regen in Massa Marittima abbekommen



  • unheimlich lecker in einem Fischrestaurant am Meer gegessen 
Kleine Geschichte dazu: Obwohl das Restaurant zur gehobenen Klasse zählt und die Köchin auch nicht ganz unbekannt ist, hat sich der Kellner so gefreut, dass wir das Essen ziemlich gelobt haben. Spontan meinte er, er ruft kurz die Köchin (und Besitzerin) zu uns und das war uns und auch ihr etwas peinlich, aber wir haben uns im Endeffekt alle gefreut.



  • der altehrwürdigen Stadt Siena einen Besuch abgestattet und vorher einen Skulpturenpark in der Nähe besichtigt 





  • die Leuchttürme von Castiglione della Pescaia fotografiert



  • toskanische Spezialitäten in einer Osteria, die zu einem Agriturismo gehört, genossen
Auch hier eine kleine Geschichte dazu: Wir hatten für einen Samstag Abend einen Tisch reservieren lassen. Als wir ankamen, standen wir leider nicht auf der Liste und alle Tische waren besetzt. Der nette Kellner informierte die Besitzerin, diese entschuldigte sich, und schlug uns vor, sie würde für uns einen abseits stehenden Tisch eindecken, der normalerweise den Gästen des Agriturismo zur Verfügung steht. Da sassen wir also, alleine auf der grünen Wiese, im Kerzenschein, die Grillen sangen, und wir hatten so einen wunderschönen, zauberhaften Abend mit so leckerem Essen. 







Ich war in diesem Urlaub so bei mir, wusste so genau, was mir gut tut, was richtig ist. Dazu müsste man im Alltag in Deutschland wahrscheinlich in Dauerschleife meditieren. Deshalb hat uns die Toskana sicher nicht das letzte Mal gesehen!