Freitag, 28. August 2020

Das schmeckt zu Gegrilltem: Guacamole und Ofentomaten






Zutaten:


  • 2 reife Avocados
  • 2 El Zitronensaft
  • Salz 
  • Pfeffer
  • 1B saure Sahne
  • 600g Cocktailtomaten
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 El brauner Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2El Olivenöl
  • 2El Balsamico





Zubereitung:

Die Avocados halbieren, das Fruchtfleisch mit einem Löffel auslösen. In einer Schüssel zerdrücken, mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und saurer Sahne vermischen.






Die Cocktailtomaten halbieren und in eine ofenfeste Form mit der Schnittfläche nach oben legen.
Backofen vorheizen.
Rosmarin hacken. Tomaten mit dem braunen Zucker bestreuen. Salz, Pfeffer, gehackten Rosmarin, Olivenöl und Balsamico darüberstiegen, bzw. träufeln.
20 Minuten bei 200 Grad im Backofen backen und etwas abkühlen lassen.




Montag, 10. August 2020

Wie ich den Corona Sommer überstehe





Ich wehre mich entschieden dagegen, dass diese Corona Situation die neue Normalität sein soll. Und gewöhnen will ich mich schon gar nicht daran. Aber das Beste für mich daraus machen, das kann ich. Hier meine persönlichen Tipps, wie ich das so handhabe (und mir ist bewusst, dass das auch wieder der eine oder andere nicht gut findet).

1. Weiterhin Reisepläne machen
 Gerade jetzt. Auch weiterhin Reisen planen. Ganz konkret. Wir achten darauf, dass man alle                        Hotels/Ferienwohnungen kurzfristig, ohne Kosten, stornieren kann. Oft muss man nur nachfragen, dass man bessere Stornierungsbedingungen erhält. Falls sich die Situation in einem Land/Region verschlechtert, storniert man eben. Falls nicht, hat man sich eine schöne Unterkunft gesichert. Für mich ist es wichtig, weiterhin Positives im Blick zu haben.

2. Max. 1 Corona Artikel am Tag lesen
Nicht mehr in sozialen Netzwerken kommentieren. Zahlen kann man sich auf der Seite des RKI ansehen und sich dann selbst eine Meinung bilden. Reisewarnungen und Hinweise ebenfalls den offiziellen Seiten entnehmen.

3. Nur noch Geschäfte und Gastronomie besuchen, die Dich als Kunden freundlich und respektvoll behandeln
Eins ist klar: Geschäfte und Gastronomie müssen die Vorschriften umsetzen. Aber es gibt immer verschiedene Wege, dies zu tun. Wer unverschämtes Sicherheitspersonal einsetzt, sieht mich als Kunden oder Gast nicht mehr.

4. Corona und Abkühlung durch Wasser
Eintritt in Freibäder ist nur noch sehr wenigen Menschen unter skurrilen Bedingungen (ich sage nur Zeit-Slots um ins Wasser zu gehen, nur in Reihe schwimmen etc) erlaubt. Badeseen sind hier teilweise gesperrt, wegen der vielen Menschen. Wer also nicht direkt am Meer oder See wohnt, keinen eigenen Garten mit Pool hat, muss sich bei Temperaturen über 30 Grad anders behelfen. Balkon, Liegestühle, Markise,Wassereimer, Iced Coffee, möglichst kitschige Bücher, die von der Toskana oder Südfrankreich handeln. 

5. Viel unternehmen, alles was draussen geht, mitmachen
Wir werden im Herbst/Winter noch oft genug eingesperrt sein.

6.Informieren, was es für Veranstaltungen gibt
Ob Open-Air Kino in verkleinerter Form, Konzerte/Theater Outdoor mit weniger Zuschauern etc. mitnehmen und immer geniessen. Leider muss man extrem schnell bei den OnlineBuchungen sein und der Wettervorhersage trauen.

7. Sich nur wenigen Menschen, die Deine Gedanken ernst nehmen, anvertrauen
Das Virus bzw. die Medien/Politik haben die Gesellschaft extrem gespalten, es gibt nur noch wenig Diskussion, in der der Ton angemessen ist. Aufgrund der negativen Erfahrungen, ziehe ich mich zurück, sobald ich merke, dass es polarisierend wird bzw. beteilige mich nicht mehr an Gesprächen, die dieses Thema zum Inhalt haben.

8. Sport treiben
Jede Minute, in der man nur seinen Körper spürt, ist eine Minute weniger, in der die Gedanken kreisen.

9. Gedanken aufschreiben
Das reinigt den Geist und ich merke, dass mich eine große, innere Ruhe überkommt. Ich werde auch weiterhin nicht jeden Menschen, der mir begegnet, als potenzielle Virenschleuder wahrnehmen. Ich werde aber vermutlich noch lange Zeit jeden Menschen, der mir begegnet, mit viel Misstrauen betrachten. Nicht wissend, ob dieser Mensch denunziert, andere Meinungen lächerlich macht, nur seine Moralvorstellungen richtig findet und intolerant ist.

10. Schöne Musik hören
Musik, die Lebensfreude ausdrückt. Die auch mal nachdenklich macht, die groovt oder beruhigt. Hauptsache Musik, tut der Seele gut.

11. Sonne geniessen, mit lieben Menschen zusammen sein
Jede Essenz des Augenblicks ausquetschen und speichern. 




Freitag, 7. August 2020

Salat mit kurz gebratenem Thunfisch




Zutaten:

  • 300g frischer Thunfisch in Sushi-Qualität
  • 1 Kopfsalat
  • 4 Eier
  • 1 Gurke
  • 4 Tomaten
  • Olivenöl
  • weißer Balsamico
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Eier hart kochen. Kopfsalat putzen und waschen. Gurke schälen und in dünne Scheiben schneiden. Tomaten ebenfalls waschen und in Scheiben schneiden. Eier abschrecken und in Viertel schneiden. Alles zusammen in eine Schüssel geben. Aus Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer eine Salatsauce zubereiten und untermischen. 
Den Thunfisch in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden, salzen und pfeffern. Olivenöl erhitzen und auf hoher Stufe auf jeder Seite ca. 1 1/2 Minuten anbraten (Innen soll der Thunfisch noch rot sein) Je nach Belieben kann der Thunfisch auch länger gebraten werden, er wird dann aber trockener. Thunfisch in Bissen schneiden und auf dem Salat verteilen.






Dienstag, 4. August 2020

Kurzbesuch in Baden-Baden

Werbung (nicht bezahlt und nicht beauftragt)
Den Blogbeitrag habe ich erstmals im September 2018 gepostet. 

Baden-Baden liegt im Schwarzwald (im Südwesten Deutschlands) nahe der Grenze zu Frankreich.
Dies war unser erster Besuch der Kurstadt und er hat sich wirklich gelohnt. Nein, wir haben nicht das Casino besucht und irgendwelche Kuranwendungen haben wir auch nicht genossen.







Wir sind eigentlich ohne Plan in die Stadt gefahren und haben uns einfach treiben lassen. Die Altstadt erinnert mich irgendwie an eine französische Kleinstadt, man merkt an allen Ecken, dass Frankreich nicht weit ist.








Die Trinkhalle wurde bereits im 19. Jahrhundert erbaut, damals konnte man dort Trinkkuren durchführen, heute kann man nur noch im Innenraum vom Thermalwasser kosten. Besonders schön ist die Wandelhalle mit Wandbildern von badischen Sagen.






Vom Rathaus (sehenswert) aus gelangt man über einige Stufen zum Marktplatz mit der Stiftskirche.






Hinter der Stiftskirche befindet sich der Kunstverein "Gesellschaft der Freunde junger Kunst".






Auf diesem Weg gibt es einiges zu entdecken und man gelangt letztendlich zu einem schönen Aussichtspunkt.









Was uns auch noch sehr gut gefallen hat, war die Lichtentaler Allee. Sie ist über 2 km lang und führt durch eine wunderschöne Parkanlage. Leider haben wir es zeitlich nicht geschafft, die mehr als 350 Jahre alte Gartenanlage ganz anzuschauen, aber das ist auf jeden Fall ein Grund nochmals herzukommen.












Wer sich für die Gegend um Baden-Baden interessiert, siehe mein Blogpost Altes Schloss Baden-Baden und Wanderung zum Battert Felsen

Freitag, 17. Juli 2020

Erdbeerschnecken-Kuchen

Werbung (nicht bezahlt und nicht beauftragt)


Zutaten:

  • 400g Mehl
  • 1/2 Tl Salz
  • 60g Zucker
  • 1P Trockenhefe
  • 1P Backpulver
  • 200ml Milch
  • 50ml neutrales Öl
  • Erdbeermarmelade




Zubereitung:
Mehl, Salz, Zucker, Trockenhefe und Backpulver in einer Schüssel vermischen. Milch und Öl zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Mit Mehl bestäuben, Schüssel mit einem Geschirrhandtuch abdecken und 10 Minuten gehen lassen.
Teig nochmals durchkneten und auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen. Die Teigplatte mit Erdbeermarmelade bestreichen. 
Von der langen Kante her fest aufrollen. Die Rolle dann in ca. 4 cm breite Schnecken schneiden und diese dann in eine gefettete runde Springform setzen.
Backofen auf 190 Grad vorheizen, Kuchen auf der 2. Schiene von unten ca. 25 Minuten backen.
Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. 
Ist etwas klebrig durch die Erdbeermarmelade aber schmeckt superlecker.





Das Rezept habe ich übrigens von kaffeeundcupcakes.de und habe es dann noch etwas verändert.

Dienstag, 14. Juli 2020

Lapidarium Stuttgart - verborgener kleiner Park


(unbezahlte Werbung, da Ortsnennung)

Lapidarium = Sammlung von Steinwerken

Das Städtische Lapidarium Stuttgart ist eine historische Parkanlage (der ehemaligen Villa Ostertag-Siegle) und Freilichtmuseum.







Hier sind über 200 Skulpturen, Grabsteine  und Überreste von abgerissenen oder zerstörten Bauten ausgestellt. Der Park ist nicht besonders groß, aber wer einmal in der Anlage zwischen den alten Steinwerken spaziert, spürt einen besonderen Zauber.







Das Lapidarium Stuttgart ist nur in den warmen Monaten, z.Zt. Mittwochs, Samstags und Sonntags zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet. Am Besten schaut man vor einem Besuch auf der Webseite nach, damit man nicht vor einem geschlossenen Tor steht.









Wer also im Sommer zwischen Urlaub, See, Freibad, Eisdiele, Festen etc. mal eine kleine Auszeit benötigt, ist hier richtig.





Weitere meiner Lieblingsorte in Stuttgart findet ihr hier

Dienstag, 16. Juni 2020

8 gute Gründe, warum man auf der Insel Elba Urlaub machen sollte

Werbung (nicht bezahlt und nicht beauftragt)
Die Reise fand im Juni 2018 statt.


1. Retro-Urlaubsfeeling

Elba ist sanft, rau, blau, grün und ein bisschen verschlafen. Oft ziemlich Retro und insgesamt sehr relaxed. Es waren schöne, erholsame 14 Tage auf Elba. Keine Hektik, viele italienische Familien, ein paar wenige deutsche Urlauber. Zumindest im Juni. Abends strömen alle auf die Piazza, Kinder tanzen, Erwachsene flanieren, alte Menschen sitzen auf Bänken und schauen dem bunten Treiben zu. So stellt man sich Italien-Urlaub vor 50 Jahren vor.




2. Portoferraio



In der Regel kommt man mit der Fähre in Portoferraio an. Allein dieser Blick von der Fähre auf Portoferraio lässt mich die Anreise vergessen.
Hauptstadt von Elba und meistens dadurch bekannt, dass Napoleon dort 10 Monate im Exil war. Sehr schöne Altstadt mit alten Treppen, Befestigungsanlagen, Hafen, Residenz Napoleons, Bars, Cafés, kleinen Geschäften und Ristorantes.









3. Unzählige kleine Buchten



Auf Elba gibt es unzählige, kleine und größere Buchten. Tipp: Ladet euch die App Elba Strände  herunter, dort werden alle Strände recht gut beschrieben. Mit Anfahrt und wichtig: bei welchem Wind, welcher Strand empfohlen wird. Da die Buchten meistens klein sind, ist es eben auch (leider) entsprechend voll. Im August wollte ich nicht unbedingt hier sein. Es gibt Steinstrände und Sandstrände und gemischte Strände. Das Wasser ist immer total klar und hat die tollsten Farben.

Tipp: Viele Strände sind nur über mehr oder weniger gute Treppen oder steinige oder felsige Abstiege zu erreichen. Deshalb am besten immer in Turnschuhen zum Strand gehen. In Flip Flops war mir das zu gefährlich.






4. Porto Azzurro



Wunderschöner Küstenort mit kleinem Fischer- und Yachthafen. Altstadt mit vielen engen Gassen, das Angebot an Gastronomie und Läden ist groß. Auf der Piazza am Hafen treffen sich alle am Abend.



Wenn man am Hafen weiter am Meer entlanggeht, kommt man auf einen Weg, der für eine kleine Wanderung gut geeignet ist. Steinig, manchmal ein kleines bisschen Klettern, immer am Meer entlang mit faszinierenden Ausblicken aufs Wasser, über verschiedenste Strände, durch die Macchia.











5. Den Sonnenuntergang in Capoliveri geniessen



Der mittelalterliche Ort thront auf einem Hügel. Parken kann man auf etlichen Parkplätzen, die aber nicht im Ort sind (kein Platz) sondern von der Anfahrtsstraße aus zu erreichen sind. D.h. der Aufstieg zum Ort ist etwas anstrengend und deshalb haben wir Capoliveri immer abends besucht, wenn die Sonne nicht mehr so sticht. Es gibt einige enge Gassen, viele pittoreske Häuser, zwei Piazzas und viele kleine Läden und Ristorantes. Abends ist viel Leben in dem kleinen Ort, und wenn man dann den Zeitpunkt des Sonnenuntergangs erwischt, was will man mehr.








6. Marciana Alta mit kleiner Wanderung zur Wallfahrtskirche



Marciana Alta ist die älteste Siedlung Elbas mit sehr schönem Ausblick auf die Berglandschaft. Von dem Ort aus geht es auf einem Pilgerweg zur Wallfahrtskirche Madonna del Monte.










Auf dem Rückweg kann man dann noch hervorragend in Marciana Alta essen!




7. Marciana Marina - ein bezaubernder Badeort






Ein ganz bezaubernder Badeort mit den coolsten Retro-Umkleidekabinen, netten Läden, Eisdielen und was eben zu so einem italienischen Ort dazugehört.





8. Gigantische Landschaft am Capo Sant'Andrea





Die Granitformationen sind gigantisch, man klettert an der Küste entlang über die Felsen, schaut aufs Meer hinunter und kann sich nicht sattsehen an dieser bizarren Felsenlandschaft.








Elba hat wirklich sehr viel unterschiedliche Facetten und alles ist irgendwie schön und sehenswert. Wer Italien liebt, Natur, Baden, Shoppen und Wandern verbinden will, der ist auf jeden Fall auf Elba gut aufgehoben!




Werbung, da Namensnennung (unbezahlt)