Dienstag, 9. Juli 2019

Wandern an den Seen rund um Lermoos

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Im Mai 2017 waren wir an einem verlängerten Wochenende in Leermoos/Tirol. Ein bisschen Wandern sollte auch dabei sein und da das Wetter nicht immer mitspielte, haben wir uns für 2 kurze Wandertouren um die Seen rund um Lermoos entschieden.

Die 1. Tour führte uns an den Weissensee. Vom Parkplatz aus kann man sich für verschiedene Touren entscheiden, die auch gut beschildert sind. Ruhe und Idylle pur haben uns erwartet, die Wanderung war einfach und auch für ungeübte Wanderer zu schaffen.









Die 2. Wanderung führte uns an den Blindsee. Da der Blindsee in Privatbesitz ist, kann man ihn über eine kostenpflichtige Mautstrasse (4 Euro) mit dem Auto erreichen. Am Blindsee gibt es dann einen Parkplatz von dem man auch zu verschiedenen Wanderungen starten kann. Wir hatten uns für den Rundwanderweg um den Blindsee entschieden. Die Tour ist mit 1 Stunde angegeben, wenn man allerdings öfters mal die Aussicht geniessen und fotografieren will, dauert es um einiges länger. Wir starteten vom Bootshaus aus gesehen rechts mit der Wanderung.









Am Anfang sind die Wege sehr steinig und schmal. Wander- oder Trekkingschuhe sind auf jeden Fall von Vorteil. Immer wieder wird man mit wunderschönen Ausblicken belohnt. Mal direkt am See und dann wieder hoch oben über dem See.








Auch verschiedene Bänke laden zum Schauen und Ausruhen ein.








Der Blindsee ist auch beliebt bei Tauchern und Anglern. Man benötigt dazu eine Genehmigung vom Mohr Life Resort.








An der Masse der Fotos sieht man, dass ich total fasziniert von diesem kristallklarem See mit den wunderschönen Farben bin.










Freitag, 5. Juli 2019

Aprikosenmarmelade mit Ingwer






Zutaten: 

  • 1 kg Aprikosen
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • 1 Stück Ingwer

Zubereitung:

Die Aprikosen entsteinen, und in Stücke schneiden. Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden. Alles zusammen im Mixer pürieren. Mit dem Gelierzucker in einem Topf mischen und ca. 4 Minuten kochen. In Marmeladegläser füllen.

Ein Rezept für einfaches Pflaumenmus findet ihr hier.


Dienstag, 2. Juli 2019

Füssen ohne Schlösser

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In meinem heutigen Blogbeitrag erzähle ich euch, wie man einen Tag in Füssen verbringen kann, ohne die obligatorischen Schlösser zu besichtigen :)). Man kann in Füssen nämlich auch noch einiges anderes unternehmen!


1. Baumkronenpfad





Der Baumkronenpfad im Walderlebniszentrum Ziegelwies wurde 2013 eröffnet. Auf einer Länge von 480 Metern und einer Höhe von 21 Metern hat man einen schönen Blick auf die Baumkronen, die verschiedenen Waldarten und die Flusslandschaft des Lechs.






Der Eintritt für den Baumkronenpfad kostet 4 Euro, der Besuch des Walderlebniszentrums ist kostenlos.






2. Versteckte Winkel in Füssen




Natürlich gibt es in Füssen sehr viele Touristen, wenn man aber mit offenen Augen durch die kleine Stadt geht und die Hauptpfade verlässt, entdeckt man viele kleine, schöne Details und Winkel.







Auch einige aussergewöhnliche Geschäfte sind mir aufgefallen.








Häuserfassaden, Türen und liebevolle Details faszinieren mich auch immer wieder.








Und natürlich darf dann der Blick auf das Königsschloss ganz weit entfernt auch nicht fehlen!





3. Der Lechfall





Der Lechfall ist ein Stauwehr, etwa 12 Meter hoch am südlichen Stadtrand von Füssen.
Diese Staustufe wurde im 18.Jahrhundert angelegt. Die Lech ergiesst sich über dieses Wehr in eine enge Klamm und fliesst danach in einem breiten Flussbett an Füssen vorbei.







Hier kann man eindrucksvoll sehen, welche Kraft die Lech entwickelt.



Freitag, 28. Juni 2019

Tilapia mit Salbeignocci




Ein schönes, leichtes Rezept für den Sommer. Gelingt natürlich mit jedem anderen Fischfilet auch.

Zutaten:

  • 4 Tilapiafilets
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer 
  • Mehl
  • 2 Packungen Gnocci
  • Butter
  • ca. 30 Salbenblättchen
  • 1 Zitrone



Zubereitung:
Tilapia waschen, in der Mitte teilen, salzen und pfeffern und in Mehl wenden. Olivenöl erhitzen und die Tilapiafilets auf jeder Seite knusprig braten. 
Die Gnocchi lt. Packungsanweisung im kochenden Salzwasser ziehen lassen. In einer Pfanne Butter zerlassen und die Salbeiblätter braten. Noch etwas Butter zugeben und die Gnocci kurz in der Salbeibutter schwenken. 



Freitag, 14. Juni 2019

Zitronenhuhn mit Thymian und Kartoffeln





Zutaten:

  • 2 Hühnerschlegel
  • 3 Hähnchenbrustfilets
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Honig
  • 1 Biozitrone
  • 2 Knoblauchzehen
  • 6 El Olivenöl
  • 250 ml Weißwein
  • 6 Stiele Thymian
  • 3 Stiele Rosmarin
  • 1 Kg kleine 
  • Kartoffeln

Zubereitung:

Hähnchenteile in eine große Auflaufform oder ein tiefes Backblech geben. Kartoffeln schälen und zu den Hähnchteilen geben.  Alles salzen und pfeffern. Zitrone heiß abwaschen und die Schale abreiben. Dann in Scheiben schneiden.
Ofen auf 200 Grad vorheizen. Knoblauchzehen mit Schale zerdrücken und mit den Thymianzweigen zu den Hähnchenteilen legen. Rosmarinzweige unter die Kartoffeln mischen. Alles mit Olivenöl und Weißwein beträufeln und im Backofen auf der 2. Schiene von unten ca. 45 Minuten backen.
Nach 45 Minuten die Zitronenscheiben zugeben und die Zitronenschale auf die Hähnchenteile streuen. Unter dem Backofengrill nochmals ca. 15 Minuten grillen, 5 Minuten vor Ende der Grillzeit die Hähnchenteile mit etwas Honig bestreichen, damit die Haut braun und knusprig wird.




Dienstag, 14. Mai 2019

Highline 179 - die längste Fußgängerhängebrücke der Welt

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Die längste Fußgängerhängebrücke der Welt überspannt die B179 südlich von Reutte (Tirol/Österreich) in einer Höhe von 113/114 Metern.
Die Seilhängebrücke ist 406 Meter lang und verbindet die Burgruine Ehrenberg mit dem Fort Claudia.











Seit Ende 2014 kann die Hängebrücke begangen werden und wir sind schon mehrfach auf der B179 unten durchgefahren.
Da ich mich in der Höhe nicht besonders wohlfühle, hatte ich immer eine Ausrede, warum wir gerade jetzt nicht die Brücke überqueren können. Dieses Jahr dachte ich: Augen zu und durch, irgendwann muss es wohl sein!
Also parkten wir auf dem Parkplatz der Burgenwelt Ehrenberg (4 Euro Parkgebühr) und begannen den Aufstieg zur Burgruine Ehrenberg.
Tickets für die Hängebrücke können unten an Automaten oder am Infopoint gekauft werden (8 Euro). Die Tickets können aber auch oben direkt vor der Hängebrücke an einem weiteren Automaten erworben werden. Das fand ich sehr gut, denn wenn man noch nicht sicher ist, ob man die Brücke begehen will (so wie ich) kann man die Sache besser in der Höhe entscheiden.







Der steile Aufstieg zur Ruine dauert etwa 20 Minuten und Wander- oder Trekkingschuhe sind von Vorteil.
Oben angekommen hat man eine wunderschöne Aussicht und ich wagte letztendlich doch die Überquerung. Es wackelt schon etwas, je nachdem wieviele Leute auf der Brücke sind, und über die Höhe wollte ich gar nicht nachdenken.





Meine Strategie war: Einen Punkt am Ende der Brücke fixieren und dann stramm drauflosmarschieren! Nicht nachdenken! Klar, von der Aussicht auf der Brücke habe ich so nicht viel mitbekommen aber ich habe es hinübergeschafft und auch wieder zurück.









Und stolz war ich auch auf mich, weil ich meine Angst überwunden hatte!