Dienstag, 9. August 2022

Ein Wochenende in Bamberg

 Werbung (nicht bezahlt und nicht beauftragt)

Dieser Beitrag wurde erstmals 2020 im Blog gepostet.

Ein Wochenende in der fränkischen Stadt Bamberg lohnt sich auf jeden Fall. Vielleicht bekommt ihr Lust, aufgrund meiner folgenden Tipps, auch mal die Stadt zu besuchen. 


1. Altstadt von Bamberg



Die Altstadt von Bamberg mit seinem großen erhaltenen Stadtkern zählt seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe.  Die Altstadt gliedert sich in die bürgerliche Inselstadt (zwischen den beiden Armen des Flusses Regnitz), die kirchliche Bergstadt (um den Kaiserdom) und die Gärtnerstadt. 
 
Beim Schlendern durch die engen Gassen sind mir die vielen farbenfrohen und liebevoll gestalteten Türen immer wieder aufgefallen.







Teile der Altstadt liegen an den Kanälen der Regnitz und sind durch verschiedenste Brücken und Stege miteinander verbunden. 






2. Klein-Venedig


Die Häuserzeile der ehemaligen Fischersiedlung an der Regnitz besteht aus dicht aneinandergebauten Fachwerkhäusern und kleinen Gärten. Man kann mit dem Ausflugsschiff daran vorbeifahren oder man spaziert einfach an der anderen Seite des Flusses entlang. Der Blick ist der Selbe. 








3. Spaziergang an den Kanälen entlang


Wer nach dem Trubel in den Gassen der Altstadt etwas Ruhe sucht, findet diese auf den Spazierwegen an den Kanälen entlang. Man sieht gemächlich dahinfahrende Gondeln, waghalsige Kajakfahrer, Stromschnellen, nette Häuser am Fluss. 






4. Dom von Bamberg mit Kirchenbezirk


Der Dom von Bamberg ist sehr beeindruckend, wir haben ihn jedoch nur von außen bestaunt, weil Feiertag war und gerade eine Messe abgehalten wurde. 






Weiter sind wir zum Rosengarten der Neuen Residenz (direkt gegenüber vom Dom). Von hier aus hat man eine schöne Aussicht auf die Altstadt von Bamberg





5. Altenburg


Da der Dom ja auch schon ein bisschen am Berg liegt, dachten wir etwas naiv, dass wir dann auch gleich weiter zur Altenburg laufen können. Die Altenburg thront auf dem höchsten der sieben Bamberger Hügel.



Was soll ich sagen, es ging logischerweise nur immer nach oben und war sehr schweißtreibend. Das nächste Mal würde ich die Fahrt mit dem Auto oder dem Bus vorziehen. Oben angekommen, wird man mit einer wunderschönen Aussicht auf Bamberg und das Umland belohnt. Ausserdem ist im Schlosshof der höchst gelegene Biergarten Bambergs. Zumindest mussten wir nicht verdursten.






6. Schloss Seehof mit Schlosspark


Bevor wir zurückreisten, sind wir noch beim Schloss Seehof in Memmelsdorf (ca.15 Minuten vom Bamberg entfernt) vorbeigefahren. Der Besuch des Schlossparks ist kostenlos.  Der Park ist sehr schön angelegt und die Farben des Schloss strahlen mit der Sonne um die Wette.







Dienstag, 5. Juli 2022

Urlaub am Bodensee - 10 Orte, deren Besuch sich lohnt


Werbung (nicht beauftragt und nicht bezahlt)
Der Blogbeitrag wurde erstmal 2020 veröffentlicht.

Urlaub am Bodensee, im eigenen Bundesland. Wir waren gespannt, ob sich das lohnt und wie es uns gefällt. Vorab gesagt, uns war es die zwei Wochen nie langweilig, am Bodensee gibt es genügend zu entdecken und anzusehen. Auch Relaxen kann man ganz gut, wettermässig konnten wir uns auch nicht beklagen. 

Wir hatten eine Ferienwohnung am Rande von Friedrichshafen gemietet. Von dort konnten wir alle Orte in relativ kurzer Zeit erreichen.


1. Friedrichshafen



In Friedrichshafen gefällt es mir definitiv direkt am Bodensee am Besten. Ein schöner Spaziergang beginnt am Moleturm (Aussichtsturm). Der Moleturm steht an der Hafeneinfahrt von Friedrichshafen. Von  den Aussichtsplattformen hat man einen schönen Blick auf den Bodensee und Friedrichshafen.






Wenn man an der Uferpromenade weitergeht, kommt man an vielen Restaurants mit Aussengastronomie vorbei, bis man zum Yachthafen gelangt. 





Weiter geht es dann zum historischen Schloss-Steg des Schloss Friedrichshafen. Ein wunderschöner Ort, allerdings kommt man nicht auf den Schloss-Steg. Schade eigentlich.








Wenn man diesen Spaziergang Abends macht, kann man vielleicht auch noch einen der sensationellen Sonnenuntergänge am Bodensee erleben. 








2. Lindau




In Lindau haben wir die Altstadt besucht. Die Altstadt liegt auf einer Insel, die durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. 
Tipp: Es lohnt sich nicht mit dem Auto einen Parkplatz auf der Insel zu suchen. Besser direkt vor der Insel auf einem der Parkplätze zu parken und dann zu Fuß über die Brücke in die Altstadt zu laufen. Gut machbar, alles war eigentlich gut fußläufig zu erreichen. Die Altstadt von Lindau hat viele schöne Winkel und am besten schlendert man einfach durch und lässt sich treiben.










3. Wanderung auf dem Pfänder



Von Bregenz aus geht die Pfänder-Seilbahn auf den Berg hinauf. An der Talstation gibt es Parkplätze. Auf dem Pfänder gibt es zahlreiche Wanderrouten, die gut ausgeschildert sind. Wir hatten uns für den Käsewanderweg entschieden. Die Wanderung war schön, aber auch sehr anstrengend, da zum einen die Einkehrmöglichkeiten entweder voll besetzt waren oder geschlossen hatten.  Zum anderen war ein Teil des Weges gesperrt und wir mussten einen kilometerweiten Umweg laufen (zuerst Richtung Tal und dann wieder die ganze Strecke auf den Berg hinauf). Wir waren ziemlich stolz, dass wir es dann doch noch zur Bergstation geschafft hatten. Ein nächstes Mal werden wir uns für einen anderen Wanderweg entscheiden. :) 







4. Konstanz




Konstanz ist für mich immer einen Besuch wert. Ich mag die Altstadt, das Flair, das Shoppen die Gastronomie, die Uferpromenade. 






Da wir schon öfter in Konstanz waren und ich dazu auch schon einige Blogposts geschrieben habe, verzichte ich heute darauf, näher auf Konstanz einzugehen. Ich verlinke euch hier die entsprechenden Posts:
Konstanz Tipps: 3 Tage im Winter, 
 Time out am Bodensee
Ein verlängertes Wochenende in Konstanz


5. Langenargen


 In Langenargen befindet sich das Schloss Montfort. Leider ist es zur Zeit nicht zugänglich, aber ein Blick von weitem lohnt sich auch.







Ausserdem gibt es einen netten Hafen und einen schönen Spazierweg am Bodensee Ufer entlang. Hier sind auch viele frei zugängliche Stellen, an denen man Baden und Relaxen kann.





6. Überlingen



In Überlingen gibt es natürlich die Seepromenade. Dort war es aber extrem voll (wir waren an einem Wochenende dort).
Was uns aber gut gefallen hat, war der Stadtgarten Überlingen. Dort war es auch sehr viel weniger bevölkert. Eigentlich sollte dieses Jahr auch die Landesgartenschau in Überlingen stattfinden. Diese wurde wegen Corona auf 2021 verschoben.










7. Unteruhldingen


Natürlich ist Unteruhldingen vor Allem wegen der Pfahlbauten bekannt. Und das zu Recht. Das Freiluftmuseum ist wirklich einen Besuch wert. Es ist total interessant und erstaunlich, was die Menschen vor Jahrtausenden von Jahren schon zustande gebracht haben und welche Völkerwanderungen schon so früh stattfanden und welche Wurzeln wir doch alle haben.








8. Klosterkirche Birnau



Die Klosterkirche Birnau haben wir am frühen Abend besucht. Die Tagestouristen waren weg und das Licht war herrlich. Und die Aussicht sowieso!







9. Bregenz


Bregenz liegt in Österreich und ich persönlich fand es extrem entspannt, da dort keine Maskenpflicht (ausser in öffentlichen Verkehrsmitteln) mehr angeordnet ist.
An der Seepromenade kann man sehr schön spazieren gehen und ein absolutes Highlight ist Seebühne mit dem Bühnenbild (Rigoletto). Die Festspielaufführungen auf der Seebühne finden zwar dieses Jahr nicht statt (wieder mal Corona), aber man kann die Seebühne kostenlos besichtigen.







10. Immenstaad


Immenstaad ist sehr ruhig und beschaulich. Der richtige Ort, wenn man mal die Seele baumeln lassen will.






Was wir noch am Bodensee gemacht haben?


-Die allerschönsten Picknicks Abends am Bodensee. Sucht euch einen Platz am See aus, kauft gutes Fingerfood und leckeren Wein und geniesst den Sonnenuntergang am See.






-SUP Board mieten und ab auf den See




-Relaxen im Freibad (Empfehlung: Freibad Eriskirch, klein aber fein)