Dienstag, 23. Juli 2019

Mauritius - Trip in den Süden Part 2

Werbung (nicht bezahlt und nicht beauftragt)


Nachdem ich euch im letzten Post von Strand, Meer und Hotel Resort auf Mauritius vorgeschwärmt habe, berichte ich heute von unserem Trip in den Süden. Mauritius hat außer Traumstrand und Meer noch einiges zu bieten.


Vom Reiseveranstalter werden in der Regel Fahrten angeboten, allerdings liegen uns diese Massenfahrten im Bus nicht so. Wir wollten eher etwas individueller unterwegs sein. Auf Mauritius herrscht Linksverkehr und der Verkehr an sich ist doch etwas chaotischer, als wir es gewöhnt sind. Unzählige, mehrspurige Kreisverkehre, wenig Straßenschilder, viele Mopedfahrer, Radfahrer, streunende Hunde usw. machen eine Autofahrt stressig. Deshalb hatten wir uns entschieden, einen Fahrer inclusive Auto vom Hotel zu engagieren. Preislich machte es kaum einen Unterschied zur Fahrt mit dem Reiseveranstalter im Bus. Unser Fahrer sprach Englisch und hat uns viel Wissenswertes und Interessantes über Mauritius gezeigt und erzählt.

Zuerst ging es zum Grand Bassin, ein eher kleiner Kratersee, auch Ganga Talao genannt, der aus einem erloschenen Vulkanschlot entstanden ist. Grand Bassin ist anscheinend die größte hinduistische Pilgerstätte außerhalb Indiens. Rund um den Kratersee befinden sich viele Tempel, kleine Opferschreine und Götterstatuen.








Es ging relativ ruhig zu, wenn man aber zum Maha-Shivaratree-Fest (Ende Februar, Anfang März) kommt, sieht es wohl anders aus. Dann pilgern ca. 400.000 Hindus zum heiligen See.






Etwas  2 km entfernt von Grand Bassin sollte man sich noch die 33 m hohe Shiva-Statue anschauen. Sie ist wirklich beeindruckend.





Unser Fahrer erzählte uns, dass es auf dieser Hochebene eigentlich immer regnet und natürlich regnete es auch, als wir da waren. Außerdem war es auch einiges kühler, als an der Küste - also Jacke oder Pulli nicht vergessen.


Anschließend fuhren wir in den Black River Gorges National Park. Der Park ist 66 Quadratkilometer groß, einige Naturschutzgebiete wurden zusammengefasst. Hier hat man wunderschöne Aussichten auf die pure Natur. Alles grün und ursprünglich.











Später wurden wir von unserem Guide nach Charmarel gefahren. Dort gibt es zum einen den Cascade Charmarel, einen 90m hohen Zwillingswasserfall.







Zum anderen gibt es die Siebenfarbigen Erden von Charmarel. Hierbei handelt es sich um Bodenwellen in sieben Farben, die je nach Tageszeit andersfarbig leuchten. Ganz Mauritius ist vulkanischen Ursprungs, die Farben sind wohl durch die Umwandlung von Lava in Minerale entstanden. Durch Verwitterung wurden die wasserlöslichen Bestandteile ausgewaschen und übrig blieb nur Eisenoxid und Aluminiumoxid.






Zum Abschluss unseres Trips besichtigten wir noch die Rumfabrik von Charmarel. Auf Mauritius gibt es riesige Zuckerrohrfelder und in dieser Rumfabrik kann man den Rum-Herstellungsprozeß verfolgen. Zur Führung gehört dann auch ein ausführliches Rum-Tasting, das ich aber nach dem zweiten oder dritten Glas abbrechen musste :))







Der Tag war sehr interessant, wir haben viel von der ganz anderen Landschaft und Natur gesehen. Alle Fahrer wollen möglichst ihre Gäste ins Hotel zurückbringen, bevor es dunkel wird, da in der Dunkelheit der Verkehr noch etwas unübersichtlicher wird.

Die Sonne geht übrigens bereits ca. 17.45 Uhr unter und wir haben wirklich einige wunderschöne Sonnenuntergänge am Strand erleben dürfen.